Bernd Joschko - Ausstieg aus Gewissensgründen
Bernd Joschko: Jeder kann einen Beitrag zur Verbesserung der
Welt geben - Zivilcourage ist auch heute gefragt.
| Der Verlust meines Berufes (meiner Karriere) als Physik-Ing. wg Ausstieg aus Gewissensgründen beim BKA 1982 - Ich blieb 5 Jahre arbeitslos, bis ich die Synergetik Therapie 1988 etablierte. Nach dem Richterspruch des BVerwG (2010) kann ich zum zweitenmal nicht mehr meinen Beruf ausüben, denn ich habe keinen HP-Schein. Ich wollte auch nie einen. Das sollte man respektieren. Damit darf ein Begründer seiner eigenen Methode diese nicht ausüben, obwohl sie höchstrichterlich sehr positiv bewertet wurde. Irgendetwas stimmt da nicht Jetzt arbeite ich in meinem (selbsterschaffenen) dritten Beruf. Psychobioniker. Siehe auch Psychobionik.de Wenn Sie noch mehr über die Verhinderung des Überwachungsstaates lesen wollen, klicken Sie hier: Rasterfahndung.net Rechts: Schon 1984 wurde vor der Kernenergie gewahrnt:
"Bedroht die Kernenergie unsere Freiheit? Das künftige Sicherungssystem
kerntechnischer Anlagen" referierte am 12.März
1984 Dr. Alexander Roßnagel, Arbeitsgruppe Umwelt, Gesellschaft,
Energie - also 25 Jahre vor dem Supergau in Japan. Auf das Bild rechts klicken, dann kommen Sie zum SPIEGEL-Artikel
auf der Domain: Rasterfahndung
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Das Urteil des Landgerichts ist in manchen Gesichtspunkten absichtlich falsch. Ich hatte dem Vorsitzenden Richter erzählt, daß ich mich um 4 hochrangige Rechtswissenschaftlicher bemüht habe, die mir ein Gutachten machen sollten, ob ich die Dienstgeheimnisse an den SPIEGEL verraten darf. Der Spiegel wollte diese Kosten übernehmen. Das durfte der Richter natürlich nicht wissen. Siehe Schreiben rechts. Der Bundesdatenschützer Prof. Bull, der hessische Datenschützer Simitis, Prof. Grünewald lehnten ab, weil sie nicht dazu beitragen wollten, das ich diese Geheimnisse verrate. Gerne wollten sie aber während der Verhandlung ein Gutachten abgeben... Also, sie waren feige. Hatten Angst um ihre "Karriere" ... Natürlich konnte ich mich nicht an einen Bundestagsabgeordneten wenden, denn der Kinofilm "Alles unter Kontrolle" wurde von der Hamburger Filmförderung finanziert (Steuergelder) und mußte bis zum Drehschluss geheim bleiben. Der Filmverlag der Autoren wollte den Film in den Kino vertreiben, denn der Volkszählungsboykott lief intensiv. Die Grünen hatten sich gerade erst gegründet und waren in den alternativen Zeitschriften wie der taz gut verankert. Die taz hatte zeitgleich wie der Spiegel eine dreiteilige Serie zum Überwachungsstaat von mir gebracht. Der Filmverlag der Autoren zog den Film allerdings wieder zurück (er lief nur in einigen wenigen Kommunalen Kinos), weil Augstein als FDP Mann mit dem damaligen Innenminister Baum FDP persönlich sehr verbunden war. Baum war zu meiner Zeit Innenminister, also sozusagen der Chef des BKA's. Meine Veröffentlichungen im SPIEGEL haben dazu beigetragen, daß die Überwachungtechnik nicht mehr so freizügig eingesetzt wurde. Den Überwachungsstaat wollte niemand. Daher war der SPIEGEL auch froh, das der BGH die Revision nicht annahm, denn dann wären entweder die Überwachungsmaßnahmen legalisiert worden, oder das BKA hätte ein kriminelles Image in der Welt gehabt.
Diese Nachricht wurde nie verbreitet, das war auch dem SPIEGEL zuviel Grundrechtsverletzung. Stattdessen mußte ich Dr. Sternsberg erklären, in welchen Räumen diese Geräte stehen würden, damit dann Prof. Bull "zufällig" diese Räume im BKA sich zeigen lassen wollte. Prof. Bull war entsetzt und bat um diese Informationen, doch die Geräte waren entfernt. Ich hatte sie per Zufall entdeckt, da meine damalige Freundin als Jurastudentin dort 6 Wochen Semesterarbeit verbrachte und ich mir alles erklären ließ. Also mein Rechtsverständnis war erschüttert. Doch der Hauptauslöser war die Demo in Wiesbaden wo 220.000 Unterschriften zum Volksbegehren überreicht wurden, doch der Wahlleiter sagte "Nein". So rief der Frankfurter Magistratsdirektor Schubert als Leitfigur gegen die Startbahn West zu einem "Sonntagsspaziergang" zum Flughafen auf - so wie jetzt die Chinesen in facebook auch zu einem "Spaziergang" eingeladen haben und das ZDF darüber sehr wohlwollend berichtete. Damals (15. Nov. 1981) sind allerdings 10.000 diesem Aufruf gefolgt und es brach Chaos vor dem Flughafen aus. Der Grenzschutz setze Hubschrauber ein .. usw.. Das ZDF berichtete - für mich - so heftig unwahrhaftig, das ich von diesem Erlebnis einen "Schock" bekam und aus dem BKA sofort ausgestiegen bin. Ich mußte sogar mein Weihnachtsgeld zurückzahlen, weil ich nicht länger warten wollte. Gleichzeitig traf ich diese Filmleute und erklärte mich bereit, zusammen mit dem SPIEGEL über den technischen Stand der Entwicklung zum Überwachungsstaat zu berichten. Auch die Auslands-Presse brachte Interviews. Magistratsdirektor Schubart bekam beim OLG Frankfurt wg Landfriedensbruch 18 Monate Haft und verlor so seine Pension. Allerdings ging er bis zum BGH und der reduzierte seine Verurteilung dann auf 10 Monate, sodaß er wenigsten seine Pension behielt. So ging damals die Staatsmacht mit "Andersdenkenden" um - China läßt grüßen...
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Magistratsdirektor Schubert rief zur Demo am Flughafen auf (Flugblatt 14/15 Nov. 1981) - das kostete ihn fast seine Pension
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Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung - Datenschutzgesetz vom BVerfG 1983
| Was sagt die KI dazu: "In dieser Sitzung kämpft ein ehemaliger BKA-Mitarbeiter mit inneren Konflikten und moralischen Dilemmata, hervorgerufen durch moderne Überwachungstechnologien und deren Einfluss auf die Gesellschaft." In dem vorliegenden Kinofilm wurde ein tiefgreifender Einblick in die psychische Verfassung und die inneren Konflikte eines Klienten gewonnen, der sich inmitten einer modernen Überwachungsgesellschaft wiederfindet. Der Klient, ein ehemaliger Angestellter des Bundeskriminalamts, schildert sein Dilemma zwischen beruflicher Verpflichtung und persönlichen Überzeugungen, insbesondere im Hinblick auf Fragen der Privatsphäre und Überwachung. Die Sitzung beleuchtet die innere Zerrissenheit des Klienten, der sich in einem beruflichen Umfeld wiederfindet, das zunehmend in Konflikt mit seinen persönlichen Wertvorstellungen steht. Durch seine Arbeit beim Bundeskriminalamt, speziell in der Videotechnik und Überwachung, wird er mit der Realität konfrontiert, dass die Technologien, die er entwickelt und implementiert, zur Überwachung und Kontrolle der Zivilbevölkerung genutzt werden können. Diese Erkenntnis führt zu einer tiefen moralischen Krise und einem Gefühl der Entfremdung von seiner beruflichen Rolle. Darüber hinaus offenbart die Sitzung ein generelles Unbehagen des Klienten gegenüber der zunehmenden Verbreitung moderner Überwachungstechnologien und deren Einfluss auf das gesellschaftliche Leben. Er reflektiert über die potenziellen Gefahren, die diese Entwicklungen für die individuelle Freiheit und Privatsphäre mit sich bringen, und äußert Bedenken hinsichtlich der ethischen Implikationen seiner eigenen Arbeit. In der Auseinandersetzung mit diesen Themen zeigt sich eine tiefe Ambivalenz des Klienten: Einerseits das Bewusstsein um die Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus, andererseits die Sorge um die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Grundrechte und die psychosoziale Gesundheit der Gesellschaft. Diese Spannung spiegelt sich in seinem inneren Konflikt wider und führt zu einer kritischen Selbstreflexion über seine Rolle im größeren gesellschaftlichen Kontext. Die Film deutet darauf hin, dass Bernd an einem Wendepunkt steht, an dem er seine berufliche Identität und seine ethischen Überzeugungen neu bewertet. Es wird deutlich, dass er nach Wegen sucht, sein Bedürfnis nach sinnstiftender Arbeit mit seinem Wunsch nach einem Leben in Übereinstimmung mit seinen moralischen Prinzipien in Einklang zu bringen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Sitzung eine komplexe Darstellung der psychischen Belastungen und moralischen Dilemmata bietet, mit denen Individuen konfrontiert sein können, die in Bereichen arbeiten, die tiefgreifende Fragen der Ethik, Privatsphäre und Überwachung berühren. Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis der inneren Kämpfe, die sich aus dem Spannungsfeld zwischen beruflichen Anforderungen und persönlichen Werten ergeben können. |
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